Cholera

Teig

350 g Mehl

0.5 Teelöffel Salz

125 g Butter kalt

1 dl (=100ml) Wasser kalt

 

Füllung

500 g Kartoffeln

1 Zwiebel gross

300 g Lauch

2 Esslöffel Butter

Salz

300 g Alpkäse Walliser

400 g Äpfel säuerlich (nach Geschmack auch eine Birne darunter)

Pfeffer aus der Mühle

1 Eigelb

1 Esslöffel Wasser

Cholera - Eine Spezialität aus dem Wallis

ZUBEREITUNG

Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz mischen. Die kalte Butter in Flocken dazuschneiden. Das Wasser beifügen und alles rasch zu einem glatten Teig zusammenfügen, jedoch nicht zu lange kneten, da der Teig beim Backen sonst zäh wird.

Zwei Drittel des Teiges zu einem etwa 3 mm dünnen Kreis auswallen. Mit dem Teig die CAPELLE´s Backform auslegen, dabei einen Rand von 5 cm hochziehen. Für mindestens 30 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Den Lauch, waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter erhitzen. Zwiebel und Lauch darin mit etwas Salz etwa 5 Minuten andünsten. Abkühlen lassen. Den Käse reiben.

Die Äpfel und ggf. Birne schälen und in dünne Scheiben schneiden.

 Zuerst etwas Lauch, dann lagenweise und abwechselnd alle vorbereiteten Zutaten darauf verteilen; dabei jede Lage kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den überstehenden Rand über die Füllung klappen.

Den restlichen Teig ebenfalls 3 mm dünn ausrollen und einen Kreis in CAPELLE-Grösse ausschneiden.

Eigelb und Wasser verrühren und damit den umgeklappten Rand dünn bestreichen. Den Teigkreis auf die Füllung geben und am Rand festdrücken. In der Mitte mit einem runden Ausstecher ein Loch ausstechen. Die Pastete nach Belieben mit Teigresten verzieren und zum Schluss mit dem Eigelb bestreichen.

 

Die Cholera im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen auf der untersten Rille etwa 50 Minuten backen; dunkelt die Oberfläche zu schnell, mit Alufolie abdecken.

 


Um den Ursprung des Namens «Cholera» ranken sich zahlreiche Geschichten. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass er aus der Zeit stammt, in der im Wallis die Cholera ausgebrochen war und der Handel und das Tauschen von Lebensmitteln verboten wurde. Der Kuchen wurde aus dem zubereitet, was der bäuerliche Haushalt hergab. Dabei sind auch unterschiedliche Varianten entstanden.